Vorbereitung auf das UFA Casting in Babelsberg.

Unter Tränen: Text und Improvisation.

Die UFA. Nicht nur ein Filmunternehmen, sondern DIE Firma für Fernsehfilm- und TV Produktionen in Europa.

Dementsprechend hoch war auch meine Anspannung auf das bevorstehende Casting, welches Mitte Januar dann endlich stattfand.

Die Anmeldung

Im Dezember hatte ich mich bereits auf dem Portal registriert und wie üblich eine Sedcard mit allen relevanten Infos von mir hinterlegt.

Um für eine mögliche Serie oder einen Film entdeckt zu werden, gibt es sogenannte „All Day Castings“, die direkt vor Ort im UFA Studio in Babelsberg stattfinden.

Nachdem ich mich Ende Dezember telefonisch für das Casting angemeldet hatte, habe ich zur Vorbereitung für den Termin eine Szene für Text- sowie Improvisation per Mail erhalten.

Vorbereitung auf das Casting

Die Textszene war relativ kurz, es gab ein Rollenspiel zwischen mir und einer weiteren Person mit jeweils acht Textbausteinen.

Die Improvisationsszene war hingegen super spannend für mich, da ich nur den Anfang kannte und erst während der Szene selbst erfahren hatte, wie es weiter geht, denn so kommt erst die gewünschte Improvisation zustande.

Zum vereinbarten Termin kam ich früher als geplant an und so konnte ich mir im Studio Babelsberg im Bistro Tasty ein wenig Zeit unter den Filmmenschen vertreiben. Es war sehr schön dort!

Solltet du mal in Babelsberg sein, dann setze dich dort unbedingt mal rein, die Atmosphäre ist echt super!

Und nach meinem leckeren frischgepressten Orange-Karotte-Ingwer Saft war es endlich soweit!

Das Casting

Zunächst habe ich ein Formular erhalten, um ein paar Personalien von mir zu hinterlegen.

Danach wurde ich von zwei sympathischen Damen abgeholt, eine davon hat alles gefilmt, mit der anderen habe ich die Szenen gespielt, ihr Name ist Alina.

Als allererstes wurden Fotos von mir gemacht. Von Porträt bis Ganzkörper Aufnahmen, mal lächelnd und mal mit neutralem Blick.

Im nächsten Schritt sollte ich mich vorstellen: Name, Alter, Wohnort, aktuelle berufliche Tätigkeit und zu guter letzt bisherige Dreh-Erfahrungen.

Die Kamera lief und nachdem ich alles gesagt hatte, hat mir Alina weitere Fragen gestellt.

Die beiden waren super gut drauf und ich habe mich vom ersten Moment an sehr wohl gefühlt und einfach gut aufgehoben.

Die Textszene

Im Anschluss durfte ich entscheiden mit welcher Szene wir zuerst starten und es ging los mit der Textszene.

Den Text hatte ich mit dem Programm ANKI gelernt und so hatte ich ein recht sicheres Gefühl, um direkt damit zu starten.

Nach 3-4 Wiederholungen war die Szene im Kasten und ich war super happy, dass es mit dem Text und den Emotionen geklappt hat.

Improvisation

Die zweite Szene hat mich dafür umso mehr aus den Socken gehauen!

Die Szene startete wie im Skript beschrieben, darauf war ich vorbereitet.

Als jedoch Alina mit dazu kam, um mit mir ins Gespräch zu kommen, endete mein Wissen von der Szene, somit hatte ich lediglich die Möglichkeit so zu reagieren, wie ich normalerweise reagieren würden.

Um es in Emotionen zu beschreiben, ohne etwas von der genauen Szene preiszugeben, erst war ich happy, dann wütend, dann verzweifelt, dann absolut fassungslos und traurig und am Ende erleichtert. Oh ja! Eine Achterbahn der Gefühle! Und das innerhalb weniger Minuten und die Kamera war nur auf mich gerichtet. Das war eine sehr emotionale, Gefühlschaos Erfahrung!

Die Improvisationsszene war nach einem Dreh geschafft und ich absolut erleichtert und glücklich!

Jetzt heißt es abwarten und Daumen drücken bis sie sich hoffentlich mit einer konkreten Dreh Anfrage bei mir melden! Es bleibt also weiterhin spannend!

In diesem Sinne:

“What they want to hear is, ‘Here’s how you get an agent, here’s how you write a script’…but I always say, ‘Be so good they can’t ignore you.’“

Wir schaffst du es dir längere Texte zu merken?

Ich freue mich auf deinen Kommentar!